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Software in der Medizin

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1.3 Funktionsweise des CT-Geräts Die  Röntgenröhre  sendet  einen  feinen,  fächerförmigen  Röntgenstrahl.  So  durchdringen  die  Röntgenstrahlen  von allen  Seiten  den  Körper.  Die  Strahlen,  die  das  Gewebe  durchgelassen  hat,  werden  von  dem  gegenüberliegenden Detektor wieder aufgenommen. Somit kann der Computer für kleine Felder die Differenz zwischen abgeschickter und empfangener Intensität des Röntgenstrahls errechnen und aus den Differenzwerten ein Bild zusammensetzen, das dann auf einem Monitor angezeigt wird. Die Grauwerte entsprechen dabei jeweils der jeweiligen Dichte des Gewebes (sehr dichte Gewebe lassen weniger Strahlen durch und umgekehrt) Nun  kann  man  nicht  nur  die  Querschnittbilder  ansehen,  sondern  kann  sogar  mit  Hilfe  von  unterschiedlicher Software diese Schichtbilder aufeinander reihen und ein dreidimensionales Bild erstellen lassen. (Abb. 1.3.1, 1.3.2 und 1.3.3 )           Abb.1.3.1                                                          Abb.1.3.2                                                     Abb. 1.3.3 1.4 Magnetresonanztomographie (MRT) Die Magnetresonanztomographie (kurz MRT) oder Kernspintomographie ist eine moderne diagnostische Methode, die  sehr  exakte  und  detaillierte  Schnittbilder  des  menschlichen  Körpers  ohne  Anwendung  von  Röntgenstrahlen liefert. (Das erste MRT-Bild eines Menschen wurde bereits 1977 erstellt). Die Hauptanwendung besteht in der Diagnostik an Gehirn und Rückenmark. Die MRT-Technik benutzt statt Röntgenstrahlen Magnetfelder und spezielle Radiowellen, die mit den Atomen der Körperzellen in Wechselwirkung treten. Die dabei entstehenden Resonanz-Signale können gemessen und mit Hilfe eines Computers zu einem Schnittbild verarbeitet werden. Man kann sich die Aufnahmetechnik so vorstellen, dass die gesendeten Signale wie ein Echo von jeder einzelnen Körperzelle  wieder  ausgestrahlt  werden.  Diese  Echosignale  werden  dann  von  hochempfindlichen  Spulen  wieder aufgefangen und von einem Computer zu einem detaillierten Bild zusammengesetzt.   Die  Magnetresonanztomographie  liefert  im  Gegensatz  zur  Computertomographie  ganz  beliebige  Schnittbilder. Diese  Schnittbilder  können  auch  senkrecht  oder  sogar  diagonal  sein,  während  bei  der  Computertomographie  nur Querschnittbilder gemacht werden können. Der  Untersuchungsablauf  ähnelt  dem  der  Computertomographie.  Während  der  Untersuchung  liegt  der  Patient  in einem   Magnetfeld   (je   nach   Gerät   0.5   bis   1.5   Tesla).   Das   entspricht   etwa   der   15.000-   bis   45.000fachen Erdanziehungskraft. (es werden keine ionisierenden Strahlen wie Röntgen- oder Gammastrahlen benutzt).                            CT-Bild                                  MRT-Bild                             3 Teslagerät der Firma Philips
  
Bildverarbeitung für die Medizin: Algorithmen, Systeme, Anwendungen. Proceedings des Workshops vom 9. - 11. März 2003 in Erlangen (Informatik aktuell)
von Thomas Wittenberg
Sonstige Artikel:
Spiel-Räume. Lehrbuch der systemischen Therapie mit Kindern und Jugendlichen
Das neue China: Von den Opiumkriegen bis heute
von Helwig Schmidt-Glintzer
Das neunte Lebensjahr
 
   
 
     
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