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Software in der Medizin

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1. Kapitel 1.1 Computertomographie (CT) Computertomographie ist eine diagnostische Methode, mit der Veränderungen im Körper sichtbar gemacht werden. Die  Computertomographie  (CT)  ist  eigentlich  eine  Röntgenuntersuchung,  bei  der  mit  Hilfe  eines  Computers Schichtbilder vom Körper des Patienten gemacht werden.   Unterschiedliche   Körpergewebe   sind   auch   für   Röntgenstrahlen   unterschiedlich   durchlässig.   Je   dichter   ein Gewebe  ist,  desto  schlechter  lässt  es  die  Strahlen  hindurch.  So  kann  man  unterschiedliche  Körpergewebe  wie Knochen und Weichgewebe auf Grund ihrer unterschiedlichen Grautöne voneinander unterscheiden. Die Schichttechnik macht es möglich, dass man den Körper des Patienten bildlich gesprochen in Querscheiben von  weniger  als  1  cm  Dicke  „zerlegen“  kann.  Somit  hat  man  das  Problem  nicht  mehr,  wie  bei  einer  normalen Röntgenuntersuchung,   dass   sich   die   Gewebe   überlagern.   Mit   dieser   Technik   werden   sogar   sehr   geringe Dichteunterschiede,  wie  zum  Beispiel  den  zwischen  zwei  verschiedenen  Organen  sichtbar.  Deshalb  ist  es  auch möglich Tumorgewebe leichter zu erkennen als bei herkömmlichen Röntgenuntersuchungen.          CT-Bild vom Gehirn                               einpaar CT-Bilder vom Kopf   1.2 Ablauf einer CT-Untersuchung Ein CT-Gerät ist sehr groß und benötigt einen eigenen Raum. Bei einer Untersuchung liegt der Patient auf einer schmalen Liege, die in einen kurzen Tunnel (Gantry) hinein geschoben wird. Für jede einzelne Aufnahme fährt die Liege  mit  dem  Patienten  einige  Millimeter  weiter.  In  dieser  Zeit  muss  der  Patient  völlig  ruhig  liegen,  damit  die Schichtbilder  nicht  unscharf  werden.  Dabei  rotiert  innerhalb  der  Gantry  eine  Röntgenröhre  um  den  Körper  des Patienten   und   sendet   dabei   fächerartige   schmale   Röntgenstrahlen   durch   den   Körper   des   Patienten.   An   der gegenüberliegenden Seite des Gantrys fängt ein Detektor die Signale wieder auf.   Es müssen zum Beispiel für eine Gesamtaufnahme des Brustraumes 40 Schichtbilder gemacht werden, die später aneinandergereiht werden. Für die Darstellung anderer Organe reichen manchmal auch weniger Schichtbilder. Eine einzelne Aufnahme dauert ca. fünf Sekunden. Bei moderneren CT-Geräten rotiert die Gantry mit seinem Strahlen – Detektor – System gleichmäßig ca. einmal pro Sekunde  um  den  Patienten  herum.  Durch  diese  schnelle  Rotation  ist  es  möglich,  innerhalb  kürzerer  Zeit  viele Schichtbilder aufzunehmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Schichtbilder noch schärfer werden und sogar Organe die in Bewegung sind – wie das Herz- sehr scharf aufgenommen werden können.   Computertomograph (CT)
  
Qualität von Gesundheitsförderung und Prävention: Handbuch Gesundheitswissenschaften
von Petra Kolip,
Veronika Müller (Hrsg.)
Siehe auch:
Evidence-based Public Health
Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung
Partizipative Qualitätsentwicklung in der G...
ABC der Verhaltensänderung: Der Leitfaden für...
Lehrbuch Betriebliche Gesundheitsförderung
Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz: Nebe...
 
   
 
     
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