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3D-Sonographie
Über die Schnittstellen der MEDStation kann man auch eine direkte Gerätesteuerung realisieren.
MEDStation steuert in einer Anwendung einen 2D-Ultraschallkopf mittels Schrittmotor. Die 2D-Schichtaufnahmen
sind ähnlich wie CT-Schichtbilder.
Von den Ultraschallaufnahmen werden nun die Konturen halbautomatisch berechnet. Die Schichtaufnahmen werden
zu einem Stapel zusammengesetzt und daraus die Organoberfläche berechnet. Schließlich können die 3D-
Darstellungen unterschiedlich gefärbt und auf dem Bildschirm wiedergegeben werden.
Erzeugung einer 3D-Darstellung aus 2D-Ultraschallaufnahmen
3.3 Julius Caesar
Julius ist eine Softwareplattform, die die Arbeitsgruppe Surgical systems laboratory des Forschungszentrums Caesar
entwickelt.
Caesar wurde/wird für die medizinische Bildgebung, Operationsplanung und navigation entwickelt.
Julius soll bei der Operationsplanung der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurologie oder Orthopädie eingesetzt
werden.
Dazu werden die Daten vom Patienten, wie Computer- und Magnetresonanz-Tomographieaufnahmen eingelesen,
überlagert und als dreidimensionale Bilder dargestellt.
Somit entsteht ein Virtueller Patient, an dem der Chirurg zuerst die einzelne Schritte der Operation durchführen
und simulieren kann.
Mit Julius kann der Chirurg auch die günstigen Zugangswege, z.B. zu einem Tumor, planen und simulieren. Später
werden die Daten während der Operation auf einem Display sichtbar gemacht. Das Display befindet sich im
Gesichtsfeld des Arztes über dem Patienten.
Im Bild ein dreidimensionales Kniegelenk, Überlagerungs-Display: vor der Operation wird aus
rechts die dazugehörigen fusionierten den Patientendaten ein dreidimensionaler Virtueller-
CT- und MR-Aufnahmen des Patienten, Patient rekonstruiert. Das Ziel ist es, dem Chirurgen
links eine Liste mit den entsprechenden während der OP durch ein halbtransparentes Display
anatomischen Strukturen. virtuelle und reale Informationen zeitgleich darzustellen
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