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3.1 NeurOPS ein System zur Operationsplanung
NeurOPS wurde für die Bearbeitung von CT- und MRT-Bilddaten, ihre Segmentierung und Überlagerung sowie die
Zugangsplanung entwickelt.
Computer- und Magnetresonanz- Tomogramme können sich ergänzen. Das CT-Verfahren stellt Knochen und mit
Kontrastmittel angereicherte Strukturen sehr gut dar, Weichteile werden jedoch nicht gut dargestellt. Zum Beispiel
Nervenstränge können sehr schlecht unterschieden werden. Dagegen haben MRT-Bilder einen sehr hohen
Weichteilkontrast. Bei diesen Bildern werden jedoch Knochen und luftgefüllte Holräume nicht angezeigt. Für eine
Operationsplanung ist es nötig beide Informationsquellen zugleich zu nutzen.
Bei NeurOPS können Bilddaten von beiden Quellen (CT und MRT) überlagert werden, um alle für den Eingriff
relevanten Strukturen zu rekonstruieren. Nach der Rekonstruktion der Strukturen, kann der Chirurg Zugangswege
definieren, indem er den Eintrittspunkt auf der Haut und das Zielgebiet angibt.
NeurOPS stellt in einem Fenster den Blick durch eine gedachte Kamera dar, die im Zugangsweg vor- und zurück
bewegt werden kann.
Auch die verzerrte Perspektive eines endoskopischen Weitwinkelobjektivs lässt sich simulieren. Die
Weitwinkeldarstellung eignet sich auch zum Trainieren der Arbeit mit einem Endoskop.
Der Arzt kann nun anhand der Darstellungen das Risiko für unterschiedliche Zugangswege bewerten. Er kann auch
die Zugänglichkeit des Operationsgebiets prüfen.
Die Benutzeroberfläche des Systems Die Benutzeroberfläche des Systems
NeurOPS beim Segmentieren NeurOPS bei der Zugangsplanung
Die Benutzeroberfläche des Systems NeurOPS
NeurOPS ist in der Programmiersprache C++ entwickelt worden und kann auf den UNIX-Systemen wie AIX,
Solaris und Linux betrieben werden. (Universität Mainz)
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